Übergänge gestalten

Für jedes Kind, das vom Elternhaus oder von der Kinderkrippe in unser Haus kommt, ist der Übergang in den Kindergarten ein prägendes Erlebnis. Die Ablösung von der vertrauten Umgebung, die deutlich größere Gruppe, die neuen Bezugspersonen, andere Strukturen und viele neue Eindrücke und Reize stellen das Kind vor besonders große Herausforderungen.

uebergaenge

In der Eingewöhnungszeit gehen wir behutsam und einfühlsam auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder ein. Wir schenken ihnen Geborgenheit, Orientierung und bieten einen geregelten Tagesablauf an. Rituale im Alltag geben den Kindern einen sicheren, klaren Rahmen. Die Kinder finden bei uns einen Ort zum Leben und Wachsen.

Ein weiterer Übergang steht den Kindern im sechsten Lebensjahr bevor, wenn sich das Kind mit Hilfe des Kindergartens auf die Schule vorbereitet. Im letzten Kindergartenjahr intensivieren wir die im Laufe der letzten Jahre erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Gezielte Förderung findet in gruppeninternen und gruppenübergreifenden Kleingruppen statt.

Eine gute Zusammenarbeit zwischen Familie, Kinderkrippe, Kindergarten und Grundschule baut Hemmschwellen gegenüber neuen Bildungseinrichtungen ab.

Kinder und Eltern gewinnen Sicherheit, denn sie können besser erahnen, welche Bedeutung der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule darstellt. Um einen bestmöglichen Start in die Grundschule zu ermöglichen, ist ein Austausch zwischen Erzieherinnen und Lehrkräften über den Entwicklungstand des Kindes notwendig. Für diesen Austausch benötigen wir die schriftliche Einverständniserklärung der Eltern. Bei Zweifeln, bezüglich der Einschulung und/oder bei fehlendem Einverständnis der Eltern lädt die Grundschule zu einem Schulspiel ein.

Zukünftige Hortkinder lernen den Hort und die anderen Hortkinder bereits während ihrer Kindergartenzeit kennen (gemeinsamer Gartenbesuch, gegenseitige Einladungen, gemeinsame Aktionen) und dürfen im Juli an einem Schnuppertag teilnehmen.